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Schülermitverantwortung » Mitgestalten des Schullebens » Good Practice-Beispiele: N - Z

Schülerzeitung

Viele bedeutende Journalisten haben ihre ersten Erfahrungen bei der Schülerzeitung gesammelt. Bei der Arbeit in der Schülerzeitung kannst du z. B. Interview-Techniken kennenlernen, dich im Schreiben verschiedener Textsorten üben und/oder als Leiterin oder Leiter der Redaktion deine „Blattmacher-Qualitäten" ausprobieren.

Allein in Bayern gibt es an über 800 staatlichen Schulen Redakteurinnen und Redakteure, die in ihren Zeitungen den Schulalltag mit spannenden Reportagen, angriffslustigen Kommentaren und witzigen Glossen begleiten. Doch Schülerzeitungsarbeit ist nicht nur für die Nachwuchs-Journalisten von Nutzen, sondern die Lehrkräfte und die Schulleitung können auf diesem Weg auch erfahren, was ihre Schülerschaft bewegt, was ihnen an der Schule gefällt oder was sie gerne ändern möchte. Es kann also ein lohnendes SMV-Projekt sein, eine eigene Schülerzeitung an der Schule ins Leben zu rufen. Wie man eine Zeitung gründet und was es alles rund um das Thema Schülerzeitung zu beachten gibt, erfahrt ihr im Portal: http://www.schuelerzeitung.bayern.de/

Schulgarten

Der Schulgarten ist eine Möglichkeit, das ästhetische Empfinden und das ökologische Bewusstsein bei den Schülerinnen und Schülern zu fördern. Wenn ihr einen Schulgarten anlegen wollt, sucht euch am besten eine Lehrkraft, die die Leitung der Gruppe übernimmt. Fertigt eine Liste mit allen nötigen Materialien und Gerätschaften an. Einiges könnt ihr sicher von Eltern erhalten oder vom Förderverein eurer Schule anschaffen lassen. Ein guter Ansprechpartner kann immer auch der Hausmeister sein: Informiert ihn frühzeitig über eure Pläne. Er kann euch sicher gute Tipps geben, bei der Arbeit unterstützen und ggf. auch Gartengeräte ausleihen. Wichtig ist es, einen genauen Plan zu erstellen. Dabei hängen die Größe und der Standort des Schulgartens natürlich vom Schulgelände ab. Ist der Garten der Schule angelegt, geht es an die eigentliche Arbeit: Ihr dürft pflanzen, säen, gießen, ernten und Unkraut jäten. Es muss jedoch nicht die ganze Arbeit von einer kleinen Gruppe bewältigt werden. Denn ein Schulgarten soll schließlich die ganze Schule bereichern. So können viele Schüler einbezogen werden, indem z. B. einzelne Klassen für die Pflege bestimmter Beete verantwortlich sind. In einem solchen „Klassenbeet" könnten z. B. besondere Arten gesät oder gepflanzt werden, die man dann im Biologieunterricht verwenden kann. Es wäre auch denkbar, dass eine oder mehrere Klassen zusammen den Schulgarten erweitern, indem sie z. B. einen Teich anlegen oder ein Gewächshaus bauen.

Schulkleidung

An der Realschule Neubiberg wurde zum Schuljahr 2015/2016 eine Schulkleidung eingeführt. Das aufgedruckte Schullogo macht die Schulzugehörigkeit ersichtlich. Mit der großen Auswahl an unterschiedlichen Oberteilen in verschiedenen Farben ist gewährleistet, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

In einem Onlineshop können die Schüler z. B. Polo-Shirts, T-Shirts, Blusen und Pullover erwerben. Die Kleidungsstücke sind hochwertig in der Qualität, aber dennoch günstig im Preis. Für sechs Teile, die sich ein Schüler bei der Einschulung kauft, zahlt er etwa 70 Euro. Außerdem bietet die Schule gut erhaltene gebrauchte Schulkleidung günstig zum Kauf an.

Welche Vorteile hat eine Schulkleidung?

Schulkleidung kann einen Beitrag dazu leisten, dass

  • sich die Schülerinnen und Schüler (sowie die Lehrkräfte) stärker mit der Schule identifizieren,
  • sich ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt, 
  • die Kosten für Kleidung insgesamt sinken,
  • der soziale Rang der Schülerin bzw. des Schülers nicht vom Preis seiner Kleidung abhängt und
  • sich die Schüler untereinander als gleichwertig ansehen und außerdem
  • der Kleidungsstil für den Schulalltag angemessen ist. 

Schüler der Realschule Neubiberg präsentieren ihre Schulkleidung